Ökologische Spülmittel aus dem Supermarkt sind nicht nur teuer und in Plastik verpackt, sondern können die Umwelt leider trotzdem belasten. Zahlreiche, der als ökologisch angepriesenen Produkte sind nicht komplett umweltfreundlich. Oft lassen sich die Inhaltsstoffe erst über längere Zeit abbauen, dadurch bleiben jene Stoffe über diese Zeitspanne im Wasser und könnten es durchaus belasten. Zusätzlich verstehe ich im Laden häufig nicht wirklich, was jetzt in dem Produkt alles drin ist. Unzählig aneinander gereihte Fachausdrücke verschleiern den Inhalt. Erst nach einer Recherche zu Hause werde ich schlauer. Jedoch erst ein mal googlen zu müssen, um Inhaltsstoffe einschätzen zu können ist echt nervig und traurig zugleich! Trotz einiger guter Öko-Spülmittel ist und bleibt mir die Plastikverpackung ein Dorn im Auge. Da ich die Einfachheit und eine kostengünstige, umweltfreundliche Variante bevorzuge, möchte ich damit im eigenen Haushalt beginnen. Bereits in einem vorherigen Artikel habe ich erwähnt, dass ich mein Spülmittel selbst herstelle. Nun die Anleitung dazu 🙂

Im Internet findest du mittlerweile eine Reihe an Tipps für alternative Abwaschmittel. Ich habe einige bereits hergestellt und getestet und mich nun für eines entschieden, welches ich bereits länger nutze und sehr zufrieden mit dessen Waschergebnissen bin. Es lässt sich gut dosieren, riecht angenehm und ist umweltschonend. Zudem ist es mit wenigen Zutaten leicht und schnell hergestellt.

Die Zutaten

Mein Rezept besteht aus vier einfachen Zutaten:

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Die Zubereitung

Zuerst erhitzt du das Wasser. Danach zerkleinerst du die Seife. Wenn das Wasser anfängt zu kochen, nimmst du den Topf vom Herd und löst die kleinen Stückchen darin auf. Mit einem Rührbesen arbeitest du so lange, bis keine Seifenstückchen mehr sichtbar sind. Während die Mischung auskühlt, rührst du immer wieder mal um. Nach dem Abkühlen gibst du das Natron und das ätherische Öl hinzu. Bei meinem Spülmittel habe ich ein ätherisches Öl von Farfalla verwendet, du kannst jedoch variieren und auch andere ätherische Öle benutzen. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt 🙂 Danach füllst du die Mischung in eine Flasche um und fertig ist dein ökologisches Spülmittel. Ich verwende als Spülibehälter eine ausgewaschene Glasflasche aus dem Bioladen (Eine ausgediente Agavendicksaftflasche. Heute nützen wir: regionaler Birnel ;)) mit einer Plastikdosierkappe einer alten Spülmittelverpackung. Idealerweise passen beide Teile zusammen und ergeben nun meine Spüliflasche. Vor dem Gebrauch schüttle ich die Glasflasche gut, weil sich das Natron gerne absetzt. Falls deine Mischung zu dickflüssig wird, gib einfach ein wenig Wasser dazu. Falls das Gegenteil der Fall sein sollte und dein Spülmittel zu flüssig ist, fügst du ein wenig Stärke hinzu.

Schritt 1: Die Seife in kleine Stückchen schneiden oder mit der Handreibe zerkleinern

Schritt 2: Die Seife im warmen Wasser auflösen

Schritt 3: Die gewünschte Menge Natron hinzufügen

Schritt 4: Ein paar Tropfen eines ätherischen Öles beigeben

Schritt 5: Abfüllen und voilà: Fertig ist dein DIY-Ökö-Spülmittel

Anstatt einer Olivenseife kannst du auch Kernseife benützen. Leider habe ich in Winterthur bis jetzt noch keine Kernseife ohne Palmöl und ohne Plastikverpackung gefunden. Im Internet gibt es einen Shop, der Kernseifen namens Patounis aus Griechenland anbietet, welche rein pflanzlich sind und von Hand hergestellt werden. Jedoch sind die Versandkosten enorm hoch. Deshalb habe ich mich nun für eine Seife von Aleppo aus reinem Olivenöl und ohne Plastikverpackung aus dem Bioladen entschieden und teste diese in allen Variationen. Auf den Fotos ist keine Aleppo Seife zu sehen, ich habe bei dieser Herstellung eine neue Seife ausgewählt und möchte diese nun testen. Alternativ kannst du übriggebliebene Seifenreste ebenso gut verwenden.

Ergänzung:

Ist dir das DIY Spülmittel zu flüssig, kannst du zusätzlich etwas Kartoffelstärke oder Maistärke hinzufügen, um deine Lieblingskonsitenz zu erhalten. Bei 220ml Wasser reichen meist 1-2 EL Kartoffelstärke. Ist dir das Spüli zu dickflüssig geworden, füge kurzerhand etwas mehr Wasser hinzu. Miss deine Zutatenmengen stets ab, um dir das nächste mal das Experimentieren zu ersparen.