Puhh!! Die letzten Wochen haben sich angefühlt, als wären wir einmal rund um die Welt gereist und dabei stets im Turboschritt marschiert.

Wie das Leben so spielt, kommt meist alles ganz anders, als geplant xD Auf den letzten Drücker ist es uns gelungen, die Garage komplett zu räumen und weiterzuvermieten. Unser Office haben wir zeitgleich gestrichen, geräumt und dem Vermieter übergeben. Zudem arbeitete ich die letzten Tage bei meinem ehemaligen Arbeitgeber und verließ das kleine Team nun endgültig. Ich muss gestehen, momentan spielt sich bei uns vieles gleichzeitig ab, da habe ich noch nicht wirklich realisiert, dass unser Abenteuer bereits begonnen hat und ich das Team nicht mehr täglich sehen werde.

Nun sind ein paar Tage vergangen und ich genieße die Freiheit morgens aufzustehen und nicht, den sich immer wiederholenden hektischen Alttag, bestreiten zu müssen 🙂 Es ist wirklich ein befreiendes Gefühl, den Tag so zu bestimmen, wie es einem beliebt 🙂

Da wir bereits vor einiger Zeit die Entscheidung getroffen haben, die Holzkiste doch früher als geplant zu verkaufen und einen neuen Besitzer zu finden, zeigten wir in den letzten Wochen vielen Interessenten unseren Wagen und erzählten währenddessen allerlei über unser Leben im Bauwagen. Dabei dachten wir mit schweren Herzens an die tolle Zeit in der Holzkiste zurück und waren zeitgleich erleichtert, eine definitive Entscheidung getroffen zu haben. Es beginnt nun ein neuer Abschnitt für uns!

Die zukünftige Besitzerin hat sich von Anfang an in die Holzkiste verliebt und alles daran gesetzt, den Bauwagen ihr neues Heim nennen zu dürfen. Wir freuen uns deshalb umso mehr, dass unser Wagen in guten Händen vollendet wird 😉

Allerdings vergingen gerade mal drei Tage von der definitiven Entscheidung bis zur Übergabe des Bauwagens. 😀 Wir räumten also unser bereits reduziertes Hab und Gut und verstauten alles andere in Umzugskartons und brachten diese im Keller meines ehemaligen Mitbewohners unter. Unser zukünftiges Zuhause „de Mowag“ war zu diesem Zeitpunkt definitiv noch nicht bezugsfertig, somit suchten wir nach einer Übergangslösung, um zu übernachten. Stephan, die treue Seele, hilft uns nun durch diese „Obdachlose-Zeit“ und bietet uns seine Wohnung als Rückzugsort an. Wir sind sehr froh über sein überaus herzliches Angebot und sind erleichtert nicht zwischen Baumaterial und Werkzeug im kalten Mowag nächtigen zu müssen 😀

Mittlerweile sind wir bereits drei Tage in Stephan’s Wohnung und arbeiten fleissig am Innenausbau des Mowags und an der Betreuung des Swiss Arctic Project 2018 und unseren Zukunfts Projekten. Leider spielt das Wetter nicht immer ganz so mit.

Da es uns nur kurzzeitig gelang, eine geeignete Halle für den Umbau zu finden, müssen wir den restlichen Umbau nun im Freien vollenden. Dabei sind wir meist sehr wetterabhängig und arbeiten des öfteren die Nacht durch. Die Temperaturen mal außen vorgelassen, arbeiten wir gerade wirklich hart an unserem Traum, wissen jedoch: Die Mühe lohnt sich 🙂

Geplant ist die Schweiz Mitte/Ende Februar zu verlassen und das erste Ziel unseres Abenteuers anzupeilen. Bis dahin, treffen wir die letzten Abreisevorbereitungen, organisieren den ganzen Papierkram und arbeiten fleißig am Mowag weiter 🙂 Zeitgleich startet das Voting des Swiss Arctic Project, welches wir stolz betreuen. Wie ihr seht, es wird uns definitiv nicht langweilig 😉

SOORRY
Es gelingt uns aktuell nicht, euch zeitgleich auf dem Laufenden zu halten. Wir versuchen den ganzen Ausbau , unseren Alltag und die täglichen Herausforderungen, weitestmöglich zu dokumentieren und euch durch alle Digitalen Medien darüber zu informieren. Dies ist nicht immer ganz so einfach, doch wir sammeln stets alle Infos, Anleitungen, Alltagssituationen, etc. und berichten euch in dieser hektischen Phase, hoffentlich nur etwas zeitverzögert davon 😉